WatthaldenFestival 1994 - 2018

Das WHF Ende der 90er Jahre c DK

1994 - 2018  "WatthaldenFestival"

 

Wer hätte das gedacht?

Fünfundzwanzig Jahre Open Air im Park?

Nach nun fünfundwanzig Jahren Festival im Watthalden Park ist diese Einrichtung wohl zur festen Institution geworden. Zunächst als rein regionales Festival gedacht sind inzwischen Bewerbungen von Bands aus Köln, Halle, Leipzig oder Berlin keine Seltenheit mehr. Das Internet macht es möglich; es spricht sich unter Musikern schnell herum, dass es in Ettlingen ein Open Air Festival mit schöner Atmosphäre gibt. Ja auch eine Band aus der Bretagne (Bleizi Ruz) waren auf Tournee und besuchten das Ettlinger Festival. Andererseits ist es für die Macher schön, die Crème de la Crème der aktuellen Bands auszusuchen und so immer dem Publikum ein Programm auf hohem Niveau zu bieten.
Die Mischung aus Klassik, Folk, Jazzigen Tönen und auch mal Rockmusik hat den Geschmack des Ettlinger Publikums getroffen. Auch der "Umzug" vom anfänglichen Maitermin in die Junimitte ist gelungen. Ja es war auch schon sehr heiss auf dem Festival; und mancher der Gäste hat sich überlegt, ob das Schwimmbad, oder der Baggersee nicht auch schön wäre, aber dort gibt es eben keine Musik im schattigen Park.                                                                                                                        
Am Anfang war Musik; jedenfalls hat die Folkband Lismore um die Geschwister Puchelt aus Waldbronn vor dem ehemaligen Schneider-Gebäude auf dem Ettlinger Marktplatz gespielt. Und dann war die Idee; warum gibt es in Ettlingen kein Musik-Festival? Lismore spielte damals auch auf Lesungen mit Harald Hurst zusammen und Kontakte zum Ettlinger Gitarristen Volker Schäfer waren auch geknüpft. So war der Grundstock für ein erstes Programm gelegt. Harald Hurst, Volker Schäfer und Dennis Kleinbub baten um einen Termin beim Chef des Kulturamts Dr. Determann. Robert Determann war von der Idee ebenfalls angetan und brachte den Punkt ein, die Ettlinger Musikschule mit ins Programm zu nehmen, was auch gleich von den Musikern anerkannt wurde.

Ein gutes Logo ist die halbe Miete; mit dem Relief des Hephaistos, des Gottes der Schmiedekunst, auf der Giebelseite der Watthalden Villa war kurzerhand auch ein einprägsames Logo für das WatthaldenFestival in Ettlingen gefunden.
Und die Freilichtbühne im Park war wie geschaffen für ein Open Air. In den Zwanziger-Jahren spielten Ettlinger Gesangvereine Theater auf der Bühne und in den späten Siebzigern wurden Abschlusskundgebungen von Ostermärschen abgehalten, aber sonst hatten die Enten den Park für sich allein. Der Dornröschenschlaf war zu Ende Dornröschen durfte musizieren.

Nun war noch die Frage offen, wie die Bewirtung organisieren. Von Anfang an dabei war die Familie Uhrig mit ihrem urigen Crêpes-Stand, der auch natürlich wunderbar in den Park passte. Mit der Brauerei Hoepfner wurde verhandelt und mit der Bürgerwehr um ihren Kommandanten Kolossa waren auch die Schankwirte gefunden, denn es war beim Auftakt Festival nicht ganz abzusehen wie viel Besucher tatsächlich auf das Festival kommen sollten. Mit Familie Hettel und dem späteren Ausbau des Areals um die Villa konnte dem Publikum eine angemessene gastronomische Bereicherung geboten werden. Inwzischen sorgt das Kulturamt Ettlingen mit Angelika Schroth und Klaus Brenner professionell für das Festival. Allen an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!               

Dennis Kleinbub

 

 

25 x WatthaldenFestival Programm

 1994 - 2018

 

XXV Programm 2018:

 

Sinfonieorchester Ettlingen mit Beethovens 5. Sinfonie in C-Moll

 

Soul & More

 

The Stokes

 

Marchingband des MV Etzenrot

 

Reinig, Braun und Böhm

 

Volker Schäfer mit Michael Rüber (Gitarren) und Steffen Liede (percussion)

 

Al Jawala (Freiburg)

 

HISS

 

 

XXIV Programm 2017:

 

Jazzchor Ettlingen

 

The Barley Boys

 

Clown Tom Bolton

 

Ali Jabor and friends (Irak)

 

Marco Augusto Band

 

Foigl

 

Funk Kartell

 

Romeo Franz & Ensemble feat. Joe Bawelino

 

35 Sängerinnen und Sängerswingen und grooven engagiert unter der Leitung von Wolfgang Klockwewitz. Irische traditionelle Musik auf höchstem Niveau mit Brian Haitz, Michael Poelchau and der Fiddle und Ekhart Topp an der Gitarre. Clown Tom Bolton begeistert ohen Worte, nicht nur die Kids. 'Der Flug des einsamen Adlers' nennt Ali Jabor sein aktuelles Programm mit Rainer Granzin, Wolfgang Mayé und Thomas Winkler. Marco gelingen seine Kompositionen mit hinreisendem Gefühl, eben wie Italienische Arien. Jiddische Lieder und Eigenkompositionen prägen das überraschende Bild von Foigl. Facettenreich und soulfully bringen Funk Kartell ihre dynamische Performance aus den 60er und 70er auf die Bühne. Feuriger Sinti-Swing mit flotten Rhythmen und furiosen Soli des Jazzgitarristen Joe Bawelino legen wieder eine wunderbare Stimmung am Abend in den Park.

 

Das Programm-Leporello und die Plakate diesmal mit ganz neuem gelungenen outfit.

 

 

XXIII Programm 2016:

 

Peter Lehel Quartett & Wolfgang Meyer

 

No shugar, no cream

 

Schnaps im Silbersee (Berlin)

 

Alpcologne (Köln)

 

Rudi Tuesday Band (Leipzig)

 

Francois Castiello (Haute Savoie)

 

Versengold (Hamburg)

 

„Chamber Jazz“ von Bach bis Piazolla spielen Peter Lehel/Sax, Ulli Möck/Piano, Mini Schulz/Bass und Dieter Schumacher/Drums. Die Songs der Americana Band um den Singer/Songwriter sind zeitlos. Die Quatschmacher aus Berlin sind einfach unbeschreiblich. Zwei Alphörner und eine Italienische Amerikanerin, zeugen von Witz und Kreativität. Rüdiger Mund spielt mit seinen Musikern neuen, aber doch traditionellen Bluesgrass-Country. Und Francois überzeugt mit seinem virtuosen Accordeon Spiel. Versengold lassen es zum Schluss noch mal so richtig krachen.

 

 

XXII Programm 2015:

 

Sinfonieorchester Ettlingen (Leitung Judith Mammel) feat. Trompeter Georges Soyka

 

René Egles (Alsace)

 

Harald Hurst und Gunzi Heil

 

Colludie Stone

 

Volker Schäfer mit seiner Band Spectrum

 

Lismore

 

Yannick Monot & Nouvelle France

 

Judith Mammel dirigiert das Sinfonieorchester Ettlingen; Solist ist diesmal der fantastische Trompeter Georges Soyka. Endlich ist auch der Liedermacher René Egles auf dem Festival. Und der Park wird endlich gesprengt von Harald Hurst und Gunzi Heil. Colludie Stone übernehmen den wundervollen Irischen Part. „Spectrum“ nennt sich die geniale neue Band von Volker Schäfer: Steffen Liede/Drums, Wolfgang Franz/ Bass, Gerd Pfeuffer/Sax, Francisco Del Andrea/Keys, Argentina Modalca/Gesang und Gitarrist Volker Schäfer. Und vier der ehemals fünf Musiker von Lismore haben sich doch noch einmal zusammengetan, um auf das Festival zu kommen! Mit „French, cajun & zydeco music“ versprüht der Bretone Yannick Monot und seine Mannen pure Energie.

 

 

XXI Programm 2014:

 

Camerata Ettlingen

 

Mendip Morris Men

 

Connemara Band

 

El'An

 

Oakies

 

Ira's World

 

Gitze Band spielt Wolle Kriwanek

 

Epi und Nils Tannert

 

Ein Matinée mit der Camerata Ettlingen; Konzertmeister ist der junge Violinist Lutz Bartberger. Zwischendurch tanzen die Gäste aus Clevedon: die Mendip Morris Men, ganz aussergewöhnlich. Irischens temperamentvoll präsentiert mit e-Bass und Drums mit der Connemara Band. Weltmusik aus Karlsruhe versprühen El’an um die Sängerin Nesrin Goldbeck. Rockabilly gemischt mit Folk und Pop spielen die Oakies aus Clevedon. Tolle Stimmung für zwischendurch entwickeln Ira’s World mit Ira Diehr, Matthias Hautsch, Torsten Steudinger und Marcel Millot. Mit „Best of Schwabenrock“ interpretiert Gitze genial das Schaffenswerk von Wolle Kriwanek. Zum Abend spielt Enkhjargal Dandarvaanching (Epi) seine Pferdekopfgeige zum expressiven Trommelwerk von Nils Tannert.

 

 

XX Programm 2013: (ein erstes Jubiläum – 20 Jahre open air im Park)

 

Roland Engel (Alsace)

 

Isabelle Grussenmeyer (Alsace)

 

Les 3 Denicheurs (France)

 

Les Culs Trempés (Nancy)

 

L' Accordeon Rance

 

Hawelka

 

Rüdiger Oppermann

 

Der Elsässer Liedermacher Roland Engel versprüht mit seinem satten Dialekt humorvoll und originell Geschichten vom Alltag und dem Auf und Ab des Lebens. Ebenso aus dem Elsass: Isabelle Grusemeyer und Band mit ihren eigenen Liedern. Jean-Paul Distel (Gitarre) begleitet von Marianne Perrot (Akkordeon) und am Bass Laurence Gondet führen in die Welt der Chansons. Nochmal Les Culs Trempés aus Nancy wie immer heftig schnell. Ein ganz anderes Accordeon spielt Moni Schweikardt, dazu singt Heike Ludwig als Duo „L‘accordéon rance“. Völlig unorthodox die Blues, Polka, Indie-Pop Band Hawelka. Der Harfenmeister Rüdiger Oppermann zeigt, dass die Harfe auch lachen, weinen, tanzen und grooven kann; mit Rainer Granzin an den Tasten und Julius Oppermann am Schlagwerk. Ein schöner Abschluss zum Jubiläum.

 

(Es erscheint das gelbe Booklet zum ersten Jubiläum mit Gast-Texten von Marie Le Maire und Harald Hurst)

 

 

XIX Programm 2012:

 

Claudia Klinkenberg mit dem Kammerorchester Camerata Ettlingen

Caféhaustrio

An Erminig

Bernhard der Gaukler

Les Culs Trempés (Nancy)

DÀN (Johannes Mayr, Jǿrgen Lang und Franziska Urton)

Constanze Jung

Annuluk (Leipzig)

 

Das Kammerorchester Camerata Ettlingen, die Pianistin Claudia Klinkenberg und der Geiger Bernd Mayer-Ullmann spielen Klassik und Jazz von Vivaldi, Haydn und Gerschwin unter freiem Himmel. Die alten Kaffehäusern in Wien heissen heute "Lounge", aus der "Wiener Melange" wurde "Latte Macchiato"; das Caféhaustrio präsentiert ihre zeitgemässe Variante bekannter Pophits, Jazzstandards und Musik aus Lateinamerika. Das Hauptgewicht der Gruppe An Erminig liegt auf dem traditionellen Tanz, der Reihen- und Rundtänze, wie sie noch heute auf dem bretonischen Fest-Noz fortleben. Manchmal mit Unverschämtheit, oft mit Spott, aber immer mit Energie – diese vier Cowboys aus einem amerikanischen Western ausgebüxt, behandeln mit Humor und Geselligkeit die Repertoires des Folk und des Bluegrass aus Irland, Cajun und Quebec. Bei DÀN bleibt das "Irische" kein Dogma, sondern ist stilistische Ausdrucksform für feinsinnige musikalische Poesie, die auch ohne grosse Worte auskommt. Die Songs der Achtziger voll akustisch wahrzunehmen gelingt Constanze Jung & Band in einer beachtlichen Symbiose: Jeder Titel, bis auf sein rhythmisches und harmonische Gerüst abgespeckt, bekommt einen eigenen "handmade" Charakter. In der Musik von Annuluk treffen südamerikanische, westafrikanische, indische und arabische Rhythmen aufeinander, Elemente von Reggae und Raga begegnen tschechischer Folklore. Mit ihrer Stimme schafft Sängerin Misa eine aussergewöhnliche Atmosphäre, ähnlich archaischer Ritualmusik, und versteht es ihre Zuhörer in die phantastischen Klangwelten zu entführen.

 

XVIII Programm 2011:

Laut und Teuer (Leitung Giga Brunner)

Tam Lin

Celtic Chakra

Almost Charlie (Berlin)

Clown Josh

Blue Jam Band

Absinto Orkestra (Frankfurt)

Marenke (feat. Regina Degado)

Acoustic Rock Night

 

Wiedereinmal offeriert uns Giga Brunner professionellen Bigband – Jazz mit einem Repertoire von Ellington, Basie; Kenton, Thad Jones; bis zu Zeitgenossen wie Bill Holman oder Bob Brookmeyer. Auf verschiedenen Plätzen gibt es Intermezzi von Tam Lin mit tanzbarem Folk, meist keltischen Ursprungs und mittelalterlichen Liedern, gehüllt in ein rockiges Gewand. Mit Fiddle, Banjo, Gitarre, Klarinette und Bodhran verstehen es Celtic Chakra in die Welt der Iren, Schotten und nach Galicien zu entführen. Bereits seit 2003 arbeitet der Berliner Gitarrist, Pianist und Sänger Dirk Homuth gemeinsam mit dem New Yorker Lyriker Charlie Mason an den Kompositionen der Band Almost Charlie. Dirk war auf der Suche nach Texten für seine Songs und Charlie suchte den passenden Sound für seine Lyrics. So entstand ein transatlantisches Songwriterduo, das sich bis zum heutigen Tag noch nie getroffen hat. Funky Grooves, souliger Frontgesang mit eingängig griffigen Hooklines, raffiniert gestrickte Bläsersätze und Texte über die (Un)-Tiefen des Alltagslebens, das ist die Musik der Blue Jam Band. Feurig-expressiv und euphorisierend, das ist der Balkan-schwangere Ethno-Jazz, gespielt vom heissblütigen Absintho Orkestra. Mal funky-rockig, mal basilektrisch; die Sängerin und Saxophonistin Regina Degado entführt ihr Publikum einfühlsam in ihre Gedanken und Bilderwelt. Die Besetzung mit rein akustischen Instrumenten, Streich- und Bläsern, Schlagzeug, Perkussion und den vier individuellen Frontstimmen sind das Markenzeichen der Acoustic Rock Night.

 

XVII Programm 2010:

Die Südpfalz Harmoniker

Reiner Ziegler Trio (feat. Jens Bunge und Ullrich Pirmin)

Greengrass

Sepp, das Original

Chris & Croissant

Lenke (Notker Dreher)

Unit4Blue (Alsace)

Hotel Ost

CAPBAND

 

Das neunköpfige Bläserensemble unter der Leitung von Prof. Dr. Hotz, wurde 2007 gegründet und verfolgt eine feine Mischung von Holz- und Blechbläsern, ohne auf den notwendigen Elan zu verzichten. Reiner Ziegler, Piano, vereint mit seinem Trio Wlad Larkin, Bass und Matthias Klittich, Drums, gerne weitere Musiker um sich: heute den Saxophonisten Pirmin Ullrich und Jens Bunge an der Harp. Iren hat es auf der Erde schon fast überall hingeschlagen: nach Down Under, Kanada oder Amerika; dort hat sich ihre Musik vermischt zu Shantys, Kriegsliedern, Saufsongs und einfühlsamen Balladen. Greengrass um Heidrun Holderbach sorgen für Spass und gute Laune. Sepp, der bayuvarische Barde vom Tegernsee ist der weltbeste Pfannkuchenjongleur und begnadeter Zauberclown. Es lebe die Westerngitarre und der zweistimmige Gesang! So das Motto von Christoph Fürniß und Eva Croissant. Lenke - Das badische Ensemble für afrikanische Perkussion unter Notker Dreher schöpft aus der Vielfalt westafrikanischer Rhythmen. Die Elsässische Band Unit4blue mit ihrer Sängerin Estelle und den vier Musikern Michel, Luc, André und Benoit bieten eine Geschmacksprobe von romantischen Balladen bis zu schwungvollen Rhythmen. Irgendwo auf dem Weg zwischen Klezmaland, Transgulbarien und Frankfurt – da treffen sich Geige und Akkordeon, Schlagzeug und Tuba, Kontrabass und Klarinette in der Lounge von Hotel Ost. Jörg Miles und Steffen Müller sind die Composer der Capband; wo sich Elemente aus Jazz, Rock, Funk und Pop mit einem Bläsersatz vereinen. An diesem Abend kommt noch die ausdrucksstarke Soulstimme von Phil Edwards hinzu. Am Sax Pete Tex!

 

 

XVI Programm 2009:

Kammerorchester der Uni Karlsruhe (Leitung Prof. Dr. Köhnlein)

Fleadh

Des Geyers Schwarzer Haufen

Magier Daniel Bornhäußer

For-me-dable mit Marc Delpy

Jo Battaglia Band

Two High (Köln)

Sandie Wollasch Trio (spec. guest Andreas Köhler)

 

Das von Prof. Dr. Köhnlein gegründete Orchester spielt nach der Barock- und Klassik-Phase nun auch romantische und zeitgenössische Musik und gewinnt seit 1985 alle Wettbewerbe des Deutschen Musikrates mit dem 1. Bundepreis. Fleadh präsentiert die Vielfalt der Irischen Musik, die natürlich zum Tanzen anregt. In den Bauernkriegen des 16.Jh. liegen die musikalischen Wurzeln des Trios als Ritter Florian Geyer einst einen Bauernhaufen anführte; heute nennen sie die Mixtur "Folks-Musik". Der Magier Daniel Bornhäußer entführt in seine Welt der Magie und Illusion. Das Trio For-me-dable deckt über 50 Jahre musikalische Geschichte ab; lebensfrohe Musik und ein Hauch von Nostalgie bieten Franco Ferrero Akkordeon, Christian Brinkschmid, Bass und der französische Sänger und Gitarrist Marc Delpy. Der aus Sizilien stammende Gitarrist Jo Battaglia ist der musikalische Kopf, das Repertoire der Band besteht ausschliesslich aus von ihm geschriebenen Stücken, in denen sich seine Leidenschaft für die Musik und seine Wurzeln und Erfahrungen spiegeln. Two High, zwei phänomenale Musiker: Markus Segschneider, Gitarre und Alexandre Zindel, Gesang. Song-Klassiker und Folk vereinen sich mit der Freiheit des Jazz zu einem unvergleichlichen Stil. Ein begnadeter Saitenzauberer, ein Percussionist der Extraklasse und eine charismatische Sängerin, das ergibt das Trio um Sandie Wollasch mit Matthias Hautsch und Tommy Baldu (auf dem Festival kurzfristig durch Mario Carucchio ersetzt). Sie geben bekannten und weniger bekannten Songs ein neues Gewand; auf dem Festival ist Andreas Köhler am Cello "special guest".

 

XV Programm 2008:

Christlich Philharmonisches Orchester Stuttgart (Leitung Frank Aranovski)

Acoustic Avenue

Desafinados

Forzarello

Glashaus

Trailhead (Berlin)

Taxi Sandanski

Jonny B.

 

Das Matinée mit dem CPO Stuttgart, unter der Leitung von Frank Aranovski, präsentiert uns wunderbare Musik von Edvard Grieg, Antonio Vivaldi und W.A.Mozart. Acoustic Avenue lassen nicht nur die Sinatra-Ära und Motown-Klassiker wiederauferstehen, sondern spielen auch eigene Titel mit Hit-Potential; Sänger und Gitarrist ist Sebastian Schwarzbach. Die Desafinados führen mit ihrem Programm "Streifzüge durch klingende Welten" ihre Zuhörer mit jazzigen Folksong-Interpretationen von den Rändern Europas in die Welt des Bossa Nova und der Musica Brasileira Popular. Mit im Program die unvergleichlichen Forzarello. Die Karlsruher Gruppe Glashaus, um den Schlagzeuger Georg Stindl, ist alles andere als zerbrechlich. Ihre progressive Stilrichtung lebt von den Einflüssen von Rock, Funk und Pop. Am Mikrofon Ralph Emmel und Tochter Stephanie. Die erste Band aus Berlin auf dem Festival: Trailhead, feinfühliger, energiegeladener Pop mit persönlichen Inhalten. Tobias Panwitz, Sänger und Komponist, bringt das erdige Americana Roots Feeling der 60er und 70er Jahre voll rüber. Heisse Rhythmen und schräge Balkanbeats dringen bei Taxi Sandanski von den Ohren direkt in die Beine. Ausgelassene Partystimmung im Stil der Roma Blaskapellen würzen die Melange mit der nötigen Portion bittersüsser Lebensfreude. Jonny B. haben sich nicht irgendeiner Superstar-Band verschrieben, sie covern die kleine, feine Band von nebenan, die Hooters aus Philadelpia. Mit E-Geige, Mandoline, Flöte und Akkordeon sowie ausgefeiltem Harmoniegesang lassen die 8 ambitionierten MusikerInnen Hits wie "All you Zombies" originalgetreu wieder aufleben.

 

XIV Programm 2007:

Flying Home Bigband

Zeitenwind

Dapper Dan Men

Flobold

Nyaman (France)

Soul Shot

Tanglefoot

Billy Goodman (USA)

 

Flying Home – das ist Musik im Sound von Glenn Miller gespielt von 7 versierten Profis um den Schlagzeuger Matthias Klittich, die sich dem Swing verschrieben haben. Zeitenwind machen seit 1979 Folkmusik und entführen das Publikum auf die Inseln um Irland und Schottland. Die Ettlinger Band Dapper Dan Men spielt Bluegrass- und Countrymusik der amerikanischen Farmer. Eine wunderschöne ehrliche handgemachte Musik, die die Beine zum Zucken, das Herz zum Hüpfen und die Laune hebt. Der Kopf der Strasbourger Band Nyaman ist Tony Mahy, Sänger, Musiker und Komponist, der seine Wurzeln in einer Musikerfamilie auf den Antillen hat. Die perfekt aufeinander abgestimmte Rhythm-Section von Soul Shot, prägnante Bläsersätze und funkige Gitarren lassen jedes Soul-Herz schneller schlagen. Dazu interpretieren zwei Soul-Divas originelle Titel von Randy Crawford, Jamiroquai, Mother's Finest oder Sade. Noch schneller durch  den Bauch direkt in die Beine fährt die Musik der fetzigen Kelten von Tanglefoot und reisst selbst den notorischen Barhocker vom Sockel. Billy Goodman aus den USA ist ein einzigartiger Slidegitarrist, Sänger und Songwriter. Sein Markenzeichen sind sein unverwechselbarer Stil an der Bottleneck-Gitarre, die tiefsinnigen Texte seiner eigenen Songs und seine ausdrucksstarke Stimme. Die Gitarre spielte er auf Tourneen von Jorma Kaukonen, Dave Mason und war Bassist während seiner Zeit als Mitglied der Road Crew für Grace Slick und Jefferson Starship.

 

XIII Programm 2006:

Mandolinen Orchester Ettlingen (Leitung Boris Björn Bagger)

Monika Schweizer

Les Torchons (Epernay)

Didgerijazz & Funkydoo (Werner Umlauf)

Bleu Ciel (feat. Lisa Zenner)

Los Amigos

Gitte Henneges

 

Das seit über 50 Jahren bestehende Mandolinen Orchester spielt seit 2003 unter dem aus Estland stammenden Leiter Boris Björn Bagger, selbst ein geschätzter Solist; das Repertoire reicht vom Vivaldi-Konzert bis zu den populären "Wolgaklängen". Monika Schweizer reicht keltische Traditionals und Balladen u.a. über Seefahrer, Soldaten und Schwarzbrenner. Die Überraschung des Tages sind Les Torchons aus Epernay, die auch mit ihrer bunten Verkleidung zeigen, wie viel Spass ihre Musik verbreiten kann, die reicht vom Ska mit Rock, Reggae, Salsa bis zum Java. Das Projekt Didgerijazz & Funkydoo, Werner Umlauf natürlich an diversen Didgeridoos, Bernd Tussinger Gitarre und Jens Kremer Percussion, fasziniert durch meditative und percussive Klangbilder. Bozza Jazz à la française, himmelblau sinnlich anspruchsvolle Texte und kunstvoll arrangierte Kompositionen des Saxophonisten Gerd Pfeuffer bilden das Gerüst von Bleu Ciel; mit dabei Wolfgang Klockewitz, Jan Götz (Bass), Tobi Zeller am Schlagzeug und natürlich Lisa Zenner am Mikrofon. Los Amigos - Vier Musiker aus Lateinamerika und Deutschland haben sich entschlossen mit ihrem akustischen Sound die Zuhörer im karibischen Flair zu verzaubern. Der Zauber der Highlands spiegelt sich im Zusammenspiel von Musik und Erzählung von Gitte Henneges. Die Geschichte "Zeit der Steine" führt uns vorbei an alten Steinkreisen bis zum Hochmoor, das ein besonderes Geheimnis birgt…

 

XII Programm 2005:

Sinfonieorchester Ettlingen (Leitung Judith Mammel)

Three unfair Ladies and a fair Lad

WoodenMusic

Move your mama

Celtic Jazz Connection (feat. Yvonne Arnitz)

Wawau Adler Quartett

Helmut Eisel & Band

 

Zum ersten Mal eröffnet das Sinfonieorchester Ettlingen das Festival, unter der Leitung von Judith Mammel, mit einem fulminanten Programm. Folk vom Feinsten liefern die drei Ladies und ein Lad u.a. vom Schottischen Klassiker Robert Burns. Woodstock Music unplugged präsentieren Henny Goeres-Petry und Bub Meurer mit Verstärkung, still "infected" after all these years! Move your Mama: Das sind 12 hochmotovierte Musiker, die sich als Ziel gesetzt haben, ihren Spass und ihre Spielfreude an das Publikum weiterzugeben; da steht kein Tanzbein mehr still. Mit einfühlsamer Stimme, fantasievollen Improvisationen, groovigem Swing und Lust an der Langsamkeit kommen Celtic Jazz Connection mit Yvonne Arnitz, Wolfgang Klockewitz, Klaus Buchner am Sax, Uwe Lehmann am Bass und Matthias Klittich am Schlagzeug der musikalischen Essenz des Lebens auf die Spur. Wawau Adler lässt auf der Gitarre seinen Sinti-Fusion Jazz erklingen. Fetzige Musik, hochvirtuose Klezmer-Melodien, kernige Grooves und gute Laune zeichnen den Klarinettisten Helmut Eisel und seine Band aus, die den gelungenen Abschluss des schönen Tages bilden.

 

XI Programm 2004:

Three & More (feat. Lisa Zenner)

DÜRr & MOLLig

Rainer Kehres

Odessa Projekt

Tam Tam Tankstelle (Notker Dreher)

Sera

Héctor René Colon (Puerto Rico)

 

Das Jazz-Trio: Schlagzeuger Uwe Pochert, Pianist Reiner Ziegler und Bassist Karl Koller sind die Basis; das More sind diesmal die Gastsolisten Pirmin Ullrich am Sax und die Stimme von Lisa Zenner und spielen Swing und Latin Jazz in der Tradition des Bossa Nova. Sweet harmony ist das Motto der sechs Sängerinnen von DÜRr & MOLLig, die ihr Erscheinungsbild mit der Musik in Einklang bringen wollten. Wenn der Gitarrist Rainer Kehres auf 6- und 12 saitigen Gitarren loslegt, schwingen Bass und percussive Elemente einer ganzen Band mit. Wild sounds from Gypsies & Jews bietet das Odessa Projekt mit Musik aus dem osteuropäischen Raum. Tam Tam Tankstelle orientieren sich an kraftvollen und heiteren afrikanischen Klängen aus Mali, Togo und Guinea. Selten kommt es vor, dass die Zuhörer still sitzen bleiben… Sera arbeitete die Lyrik des Chanson Noire musikalisch auf und präsentieren die erzählten Geschichten mit Gitarre, Stimme und Bass. Héctor René Colon entführt das Publikum mit seiner Musik von Kuba und Puerto Rico und der Latina-Sängerin Adriana Holguin an die Strände der Karibik.

 

X Programm 2003:

Karlsruher Kammersolisten (Quintett)

Jazzchor Ettlingen (Leitung Wolfgang Klockewitz)

An Tor

Paul F. Cowlan (GB)

Stringtime (feat. Helne Malik)

Socialplastic (spec. guest Adjima Thiombiano, Burkina Faso)

Julie André

 

Wiener Klassik vom Ensemble Karlsruher Kammersolisten zum Morgen. Und ein erster Höhepunkt mit dem Jazzchor Ettlingen unter der Leitung von Wolfgang Klockewitz: We've got the swing… or it don't mean a thing. Irish Party Time ist mit der traditionellen Musik von An Tor angesagt. Bemerkenswerte Texte in gut verständlichem Englisch, eine gehörige Brise britischen Humors, gemixt mit der Komik des Ungewöhnlichen sind das Markenzeichen des Gitarristen Paul F. Cowlan. Obwohl sie aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen kommen haben sich die vier Musiker von Stringtime auf 21 Saiten bei Sintiswing bis Bluegrass zusammengefunden; und das noch garniert mit der Stimme von Helne Malik. Auf einer Reise nach Fada'N Gourma haben sich die Musiker der Waldbronner Band Socialplastic inspirieren lassen. Doch anlässlich der 50sten Jumelage der Partnerstädte Ettlingen und Epernay singt Julie André melancholische, aber auch heitere Lieder des klassischen französischen Chansons zum Schluss, fernab vom alltäglichen Allerlei der beliebigen Austauschmusik, die uns täglich überflutet.

 

IX Programm 2002:

Ettlinger Klarinetten Quartett (Leitung Martin Vogt)

Ratatui

Reinig, Braun & Böhm (Pfalz)

Zauberer Mika

Gormanns

Badelonian Pipe Band

Goût d’hier

Moritz Big Band

Norland Wind (feat. Màire Bretnach IR)

 

Schöne Klassik von der Renaissance bis zum Popzeitalter zum Matinée. Und dann temperamentvolle Folkmusik, diesmal eher aus dem Osten Europas: Balkan, Roma, Klezmer. Und dann wieder in den Westen, aber halt nur bis zur Pfalz mit Reinig, Braun & Böhm. Sie vertonen das älteste bekannte Liebeslied der Pfalz von Friedrich von Leiningen um 1200. (Dafür bekam Paul Reinig einen Ehrepreis!) Thorsten Gormanns präsentiert, allein auf der Bühne, seine Solo CD "Music from the Laundry Room" mit Bravour. Mit Sackpfeifen und Trommeln maschiert die Badelonian Pipe Band durch den Park und begeistert alle Zuschauer. Danach wird es wieder ruhiger mit französischer und bretonischer Musik von Goût d'hier, der Gruppe um Hilde Piérard. Und wieder ein Wechsel der Stilrichtung: Moritz - Funk and Soul; mit den drei Diven: Julia Isele, Silke Günthner und Silvia Dias-Gouveia. Mit dem Norland Wind Trio, dem Projekt des Harfenisten Thomas Loefke, kommen zwei weitere Ausnahmemusiker nach Ettlingen: der Keyboarder Mathias Kießling und die Riverdance Geigerin Maire Bretnach.

 

VIII Programm 2001:

The Geatles (Leitung Prof. Wolfgang Güttler)

Trap the Gap

Jamn (feat. Annabell Owusus-Ansah)

Forzarello

Marco Pereira

Tam Tam Blofonio

Joe’s Inn (Joe Cocker by Günter Schork)

Vai Mô

 

12 Kontrabässe am wundervollen Morgen im Juni im Park. Die Luft vibriert mit den flirrenden Unisonoläufen, die sich zu sonoren Klangflächen verdichten. Ein ausser- gewöhnliches Erlebnis. Trap the Gap hat sich mit eigenen Stücken weit über die traditionelle Irische Musik entwickelt. Forzarello sorgt für "göttliche Belustigung". Und das erweiterte Kinderprogramm lässt die Kleinen basteln, töpfern und sogar Steinzeitbrot backen. Das Gitarrenduo Jamn braucht nur die Stimme von Anabelle Owusus-Ansah um zu überzeugen. Südliche Gitarrenklänge mischt Marco Pereira mit alemannischem Dichter- und Denkertum. Weiter südlich kommt nur noch Tam Tam Blofonio, Samba wird mit Funk und Hip-Hop gecrosst. Musik kommt tief aus dem Innern: Joe Cocker oder aber Günter Schork beschert wahre Glücksmomente. Das zu toppen kann nur noch Vai Mô: Italienische Party am Meer, irgendwo zwischen La Spezia und Napoli… (nach zwei Stunden Wunschkonzert (Marina , Marina) mussten wir Vai Mô von der Bühne ziehen, das Publikum war unersättlich.) Einer der schönsten Tage unter den vielen schönen Festivals.

Umzug vom “Mai “ in den “Juni“ – das Wetter wird planbarer.

 

VII Programm 2000:

(Opera Swing Quartett am Samstag Abend geplant)

Classic Musik Affair (feat. Constanze Jung)

Schallmeyer

Bernd Marschall

Missing Link

Chicken Express

Ignez Carvalho Band (Brasil)

Bleizi Ruz (Bretagne)

 

Immer wieder Neues wagen: Leider fällt der Samstagabend mit dem OSQ wegen Kälte aus. Aber das Matinée gelingt um so besser; Constanze Jung glänzt diesmal mit klassischer Besetzung: Klarinette, Geige, Cello und natürlich Gitarre. Auch ungewohnte Instrumentierung bei der Folkband Schallmeyer, wie der Name sagt. Aber auch altbewährtes Liedgut überzeugt von Bernd Marschall. Missing Link sind die Sieger der Newcomerfestivals von Jubez und Substage. Zum ersten Mal echte Country-Musik vom Hühnerhof. Wieder eine ganz andere Stimmung erzeugt Ignez Carvalho aus Sao Paulo. Die Steigerung kann nur noch die Band aus der Bretagne zaubern, die sich nach dem Roten Wolf benannt haben. Leichter Regen am Abend hält das Publikum aber nicht vom Tanzen ab.

Das “Blaue“ Festival" – zum erstenmal wird das Programm-Leporello blau gedruckt.

 

VI Programm 1999:

Karl-Reuter-Quintett

No Quartett

Fragment

Chanzzanova (feat. Regina Degado)

Carmen Hey und Gigi Reinhard (Duo Amusette)

Lemon Drop (feat. Constanze Jung)

Roland Engel (Alsace)

 

Jazz zum Matinée; die Gitarre zum Sax von Karl Reuter hat etwas Neues, Erfrischendes. Und mit No Quartett lassen sich wieder Marion Fluck und Gudrun Walther sehen und hören. Ungewohnte Wege gehen die Musiker von Fragment aus der Pfalz. Darauf swingen zwei Saxophone, mal Tango mal Chanson, mal jiddisch, aber auch mal poppig; an den Tasten Rainer Granzin. Valse musette gemischt mit Sinti swing: das Duo Amusette aus Freiburg. Mit Lemon drop hören wir tanzbare Latinnummern, groovige Popsongs und stimmungsvolle Balladen. Aber der Höhepunkt ist die Mini Symphonie von Roland Engel mit seinen Gastmusikern aus dem Alsace. (witzig - einfach Extraklasse)

 

V Programm 1998:

Sweet Sopranos

An Erminig

Slam

Clown Jean-Marc Birry (Alsace)

Morgenland

Armin Heitz Trio

Lismore

 

Oper, Operrette und Broadway-Klassiker präsentieren die Sweet Sopranos zum Matinée. Traditionelle bretonische Musik von An Erminig sorgen für gute Laune wie die Newcomer Band Slam aus Ettlingen um die Brüder Fechner. Einen musikalischen Ausflug bietet Clown Birry nicht nur für die kleinen Zuhörer. Und Thomas Meyer spielt mit Thorsten Steiner (+) wieder den "Badischen Blues". Orientalische Klangbilder zaubern die Musiker um die Mandoline von Haik Hakopian. Armin Heitz steht für hochkarätigen Swingjazz, inclusive famosem Bass und stilsicherer Geige. Zum 5-jährigen Jubiläum spielen und singen Lismore mit neuer Besetzung derb-zynische wie auch erschütternde Gedichte von Francois Villon.

 

IV Programm 1997:

Round Midnight

More Maids

No Work Team

BLAU

Grashalm

Second Hand Band (feat. Diana Kloo)

Ulrike Kern & Band

 

Zum Matinée diesmal Jazz der 40er und 50er Jahre, gefolgt von Irischen Balladen; die Jigs und Reels der More Maids laden zum Tanzen ein. Und nochmal Jazz, diesmal eher Mainstream, der zaubert eine leichte, lichte Atmosphäre in den Park. Mit deutschen Texten mischt die Band Blau noch Melancholie dazu. Die kritischen deutschen Gedichtvertonungen von Grashalm werden durch die starke Tendenz zur Pfälzer Mundart etwas abgemildert. Und endlich Partystimmung mit der Second Hand Band um die Sängerin Diana Kloo. Zum Abschluss wieder spannungsgeladene Musik zum Zuhören mit der Harfe von Ulrike Kern (heute Maria Kern).

 

III Programm 1996:

Barbershop Sixpack

Kenavo

Enzo Paolo – Jonglage, Magie, Illusion, Artistik

Coleümes

Hans Möckel

Magnitubel Pǿdes (Leitung Giga Brunner)

Thommy Bayer (Lesung)

 

"Abwechslung erwünscht", so setzt sich das Motto des Festivals durch. Nach den "sechs frisch rasierten Bierflaschen" mit ihren Zwanziger-Jahre-Hits, und den Bretonischen Weisen von Kenavo, bringen es das Mannheimer Trio Coleümes auf den Punkt und faszinieren das Publikum (Laurent Leroi auf dem Accordeon, dazu ein Sousaphon und ein snare-drum); nicht zu vergessen der verblüffende Enzo Paolo. Hans Möckel aus Durlach spielt den "Blues von Kopf bis Fuss"; und dann ist plötzlich die Bühne voll, mit 20 Mann, und Giga Brunner muss das ganze vom Platz vor der Bühne dirigieren, was natürlich die Laune zum Überlaufen bringt. Thommy Bayer liest zum Schluss aus "Irgendwie das Meer" und wagt den "Spagat zwischen kleiner Geste und grossem Gefühl".

 

II Programm 1995:

Salonorchester "Da Capo“

Duo "AD HOC“

Gauklerduo "Fliegendreck“

Resonance (mit Carole Hog)

Roland Schaefer "Thavil“

"Christo“ Daniel Stöckel – Magier

Volker Schäfer

Mickey Uhlig – All Star unplugged Band

Kristallträume

 

Wieder Klassik zum Matinée, diesmal etwas gefälliger, aber immer professionel. Mit dem Gauklerduo "Fliegendreck" kommt zum ersten Mal ein Mittelalterliches Spectaculum aus dem Brettener Fundus nach Ettlingen. Auch zum ersten Mal ertönen Französische Töne mit Carole Hog und Dominique Daumann auf dem Festival. Der Saxofonist Roland Schaefer präsentiert mit der grossen Trommel Thavil aus Südindien schon sehr exotische Klangmuster. Dagegen lässt es Mickey Uhlig mit seiner "All Star unplugged Band" richtig krachen. Aber das Festival ist immer für Überraschungen gut; so wird es zum Schluss nicht noch lauter, sondern geheimnisvoll und traumhaft mit dem Harfenduo "Kristallträume".

 

I Programm 1994:

Das Ettlinger Posaunenquartett (Leitung Rolf Hille)

Rainer Kehres

Ceolta Eirinn

Lismore

Volker Schäfer & Band

Harald Hurst & Volker Seitz : Alles Theater“

 

"Die wunderschön gelegene Naturbühne bietet geradezu ideal das Ambiente für dieses Open Air..." so im Einlasstext zum ersten WatthaldenFestival am 15. Mai 1994. Zum Matinée um 11Uhr spielt das Posaunenquartett Peter Minet, Walter Gagl, Peter Esser und Rolf Hille von der Musikschule Ettlingen, das schon früh erahnen lässt, auf welchem Niveau Klassik geboten wird. Rainer Kehres mit der 6- und 12- saitigen Gitarre bringt die zweite Schiene in den Programmrahmen; und verbindet Klassik mit Folk und Jazz. Nochmal folkig wird es mit Ceolta Eirinn um den Vollblut-Iren George Curruthers. Und dann Lismore aus Waldbronn: die Geschwister Kerstin und Sven Puchelt, Dirk Niemeier, Bernd Funke und Stefan "Pago" Hoffmann. Lismore spielt nicht nur Bretonische und Irische Musik, sondern ebenso stimmige eigene Kompositionen und alte Tanzweisen. Der Spass, den die Band hat, überträgt sich schnell auf das Publikum, was das "Watthalden Ambiente" ausmacht. Eine weitere Spielart beschert Volker Schäfer mit brasilianischen Rhythmen auf der Gitarre und zeigt seine musikalischen Erfahrungen, die er mit inzwischen vielen Musikern aus der Umgebung gesammelt hat. Mit "Alles Theater", einer humorpoetosophischen Revue aus Parodie, Pantomime und Liedern, nahtlosen Übergängen von Musik und Sprache, zaubern Wolfgang Seitz und Harald Hurst einen kleinen Bühnenzirkus bei der wir einerseits die Stecknadel im Gras fallen hören, andererseits das Publikum schallend laut lachen kann.

 

 

Dennis Kleinbub
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